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Der erste Tag im Mai mit Sonnenschein und ohne Regen mit Windprognose mit 3-5Bft Bise.
Dazu addiert ein kompetitives Regatta-Feld mit 30 Booten.
Resultat: Ein perfekter Tag.
Rangliste
Fotos (Coming Soon)
Wie üblich trafen sich die Regateure vom Zugersee am Pfingstsamstag zum Auftaktrennen des Zugersee-Cups in Immensee.
In drei Kategorien jeweils nach Yardstick segelnd, hat René Zuber (auf Surprise, Yacht Club Zug und Immensee) sowohl den Gesamtsieg nach berechneter Zeit als auch den Sieg in Kategorie B verteidigen können.
In der Kategorie A hat sich Stefan Scherrer (auf Ufo 22, Yacht Club Immensee)und in Kategorie C hat sich Stefan Schorno klar durchsetzen können. Die Kategorie A war mit 14 Teilnehmern, wovon 6 blu26 (Schwerpunkt-Regattaweekend auf Zugersee) besonders hart umkämpft.
Um 12 Uhr schickte Regattaleiter Luc Monnin mit einem gewaltigen Böllerschuss die 30 Boote ins Rennen.
In Erwartung der starken Bise hat er Kurs B gewählt, d.h. von Immensee Richtung Zug mit Luvfass bei der Insel Aiola und Entlastungsboje in Walchwil und Leeboje in Arth dann mit Zieleinlauf in Immensee.
Nun, der Wind war zu Beginn noch ausgesprochen schwach. Entsprechendes Fingerspitzengefühl war nach dem Start auf dem Weg in Richtung Chiemen gefragt. Markus Bohren (blu26) schaffte dies am besten und segelte bis Aiola einen komfortablen Vorsprung heraus. Bei der Luvboje war dann gestraft bzw. gut parkiert wer früh dort war, es kam zum allgemeinen Zusammenschluss. Nach einer Regatta-Stunde ca. 20 Boote (incl. Kat. C) auf engstem Raum. Einerseits spannend, andererseits auch nervenaufreibend. Nach und nach begann sich eine launische Bise zu entfalten, welche von Arth her mit Südwest und auf Westdrehendem Westwind vermixt wurde. Kurz: es gab im Viertelstundentakt wichtige Entscheide zu fällen.
O-Ton Kategorie-A Sieger Stefan Scherrer "Am Montag vor der Regatta haben wir das gesammelte Wasser des ganzen Winters aus dem Schiff geschöpft und 30' kurz einen Funktionscheck gemacht. Das wars. Wir haben vor dem Start leer geschluckt, als wir die Startliste gesehen haben (6! blue26 und 2 Onyx), besonders, als uns letztes Jahr die blu26 sehr hart zugesetzt hatten. Aber: Wir hatten einen Super-Start, das Gefühl war vom ersten Moment so, als hätten wir (ich, Thomi Wengel, André Becker) drei Wochen hartes Regattatdrill hinter uns. Uns sind die Wind-Verhältnisse entgegen gekommen, weil wir mit der Ufo-22 bei leichtem Wind auch absolut bei den Schnellsten dabei sind. Wir sind quasi in unserem Wohnzimmer gesegelt (=Heimvorteil). Wir wissen, wie sich eine Bise auf dem unteren Teil des Zugersee entwickelt und haben entsprechend gehandelt. Wir hatten auch das Glück der Tüchtigen. Immer Vollgas und volle Konzentration auf das Wesentliche: Speed in Richtung Ziel. Wir sind wirklich happy: Wir haben es schon einmal erlebt und wissen es deshalb: Es gibt nichts besseres als das Heimrennen zu gewinnen."
Zum Abschluss des Segeltags wurde im Clubhaus in Immensee der berühmten Jeanine-Monnin-Spatz für alle Teilnehmer und Angehörige offeriert, incl. einem schönen Desser-Buffet. Vielen Dank an alle Helfer und an den Yacht Club Zug für das Sponsoring des Apéros.
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